BIZARRE PFLANZEN-RARITÄTEN

Die idealen Urlaubs-Pflanzen !

Mit über 6.000 Arten und unzähligen Formen sind Kakteen die stacheligen Freunde für sonnige Plätze.

Die Heimat der skurilen Kakteen ist Mittel- und Südamerika. Diese Lebenskünstler lieben die Sonne und überstehen durch ihre Fähigkeit, Wasser zu speichern, monatelange Dürreperioden. Deshalb sind sie auch ideale Pflanzen für Urlauber.

Kakteen gehören in direkte Sonne ans Südfenster, wenn frostfrei gerne ins Freie.  14-tägliches Gießen auch im Sommer ist ausreichend. Vor erneutem Gießen soll das Substrat ganz abgetrocknet sein. Gedüngt wird nur von März bis Oktober mit Kakteendünger. Überwintert werden Kakteen hell, kühl (8-15°C) und trocken.
Die beste Beratung zu Kakteen finden Sie übrigens im Tropica – denn diese Krifteler Gärtnerei hat unter dem Namen „Kakteen Mayseit 1950 reichlich stachelige Erfahrung. 


Sukkulenten... pflegeleicht und trendy !

Dickfleischige Blätter, prall mit Wasser gefüllt: So überstehen Sukkulenten lange Trockenphasen. Langlebig, robust, pflegeleicht und trendy – Grüner Daumen garantiert. Sie stammen aus trockenen Gegenden aus allen Kontinenten der Erde, brauchen also wenig Wasser und kommen mit winterlich-trockener Zimmerluft sehr gut zurecht.

Ideal sind helle Fensterplätze. Den ganzen Sommer über stehen sie am besten Draußen. Gegossen und gedüngt wird nur mäßig von Februar bis Oktober. Vor erneutem Gießen soll das Substrat ganz abgetrocknet sein. Ideal also für alle Ferien-Fans, denn drei Wochen ohne Wasser sind auch im Sommer kein Problem.


Die faszinierende Welt der Fleischfressenden Pflanzen.

Zwischen geheimnisvoll und unheimlich.
Diese Pflanzen sind überwiegend in Moorgebieten oder auch in Bäumen zu Hause. Sie haben sich -
wegen der Nährstoffarmut im Moor - die Möglichkeit geschaffen, Insekten zu fangen und zu verdauen.
Für alle diese Arten gilt: Sonnig und mit weichem Regenwasser sehr feucht halten (Moorbedingungen !), nie düngen und nicht füttern, sie holen sich selbst, was sie brauchen !

Die Venusfliegenfalle (Drosera muscipula) ist die bekannteste Insektivore. Läuft eine Fliege übers Blatt und berührt sogenannte Reizhaare, wird ein blitzschneller Klappmechanismus ausgelöst.
In Sekundenbruchteilen schnappt die Falle zu. Der Verdauungsvorgang beginnt, nur die Chitinhülle der Fliege bleibt übrig. Tage danach öffnet sich die Falle für den nächsten Fang. 

Dem Sonnentau gehen Fliegen buchstäblich auf den Leim.
Die Blätter besitzen viele bewegliche Härchen mit klebrigem Sekret am Ende. Berührt es ein Insekt, wird es „geleimt“ und bleibt am Blatt kleben. Die Beute wird vom Blatt umschlungen und verdaut.
Es gibt sogar winterharte und heimische Arten. 


Tillandsien... leben von Luft und Liebe

Tillandsien sind Bromelien aus Mittelamerika. Dort bevölkern sie Bäume, ja auch auf Telegrafenmasten machen sie sich breit. Sie fangen mit ihren schuppigen Blättern die Feuchte aus der Luft und benötigen Wurzeln nur zum festhalten. Es sind Überlebenskünstler, die sich von der Feuchte und den Inhaltsstoffen der Luft ernähren.

Sie brauchen also Luft und Liebe (sprich: tägliche Zuwendung in Form von Einsprühen ihrer Blätter mit weichem Wasser). Gedüngt wird schwach mit Grünpflanzendünger. Für den Sommerurlaub sind sie vor allem in Aquarien und Terrarien pflegeleicht, da hier die Luftfeuchte höher ist. Oder im Sommer auch draußen, halbschattig in oder unter Bäumen. Man kann sie zu kleinen Arrangements auf Wurzeln oder Steinen dekorieren.