Gräserstimmungen – wie Wellen und Wogen!

Kaum eine Gartenpflanze erfüllt den späten Sommergarten mit vergleichbarer Stimmung. Denn keine andere wiegt sich und wogt derart im noch warmen Sommerwind, wie die stimmungsvollen Gräser. Allen voran, zählen hier die Chinaschilf-Arten, Miscanthus, die – je nach Sorte – zwischen 90 und 250 Zentimeter hoch werden. Ihre buschelährigen Halme lassen sich gut als Vasenschmuck verwenden, auch in Trockensträußen.

!Wer Gräser als Sichtschutz verwenden mag, benötigt dazu solche, die mindestens 150 Zentimeter hoch werden, dann gerade groß genug, um sitzend dahinter zu verschwinden. Neben den höheren Chinaschilf-Sorten nimmt man dazu bevorzugt das Riesen-Chinaschilf mit seinen bis drei Metern Höhe oder das Pfahlrohr (Arundo donax), von dem die weißbunte Form `Variegata´ besonders hübsch ist.
Weil Riesen-Chinaschilf Ausläufer bildet, wird es im Laufe der Zeit besonders dicht. Andererseits können Ausläufer – wie sie auch das beliebte Goldleistengras bildet – im Garten invasiv und damit lästig werden. Solche Gräserarten pflanzt man dann erforderlichenfalls mit einer Wurzelsperre. Diese muss für die beiden genannten Kandidaten längst nicht so massiv sein wie für Bambusse. Eine Gartenteichfolie
(1 bis 1,5 Millimeter stark) reicht völlig aus. Übrigens: Auch die genannten, nicht minder
stimmungsvollen Bambusse zählen zu den Gräsern. Aber das ist eine interessante Geschichte
für einen späteren Zeitpunkt …


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