Schönstes Frühlingsquartett

Ein super Team: Hyazinthen, Narzissen, Tulpen und Primeln

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:
Hyazinthen, Narzissen, Tulpen und Primeln sind ein schickes, buntes Frühlingsquartett. Mit viel Farbkraft und wenig Pflegebedürfnis verzaubern Sie die Klassiker drinnen und draußen. Neben ihrer Schönheit haben sie auch ein paar interessante Geschichten zu erzählen.

Mit dem Ende des Winters spitzen schon die ersten Frühlingsblüher aus der Erde. Sie vertreiben das kalte Grau bis aufs Letzte. Ihre eigenen 4 Wände sowie Ihren Garten, Terrasse oder Balkon tauchen Sie mit den bunten Pflanzen richtig in Frühlingsstimmung. Die farbenfrohen Blüten von Hyazinthe (Hyacinthus), Narzisse (Narcissus), Tulpe (Tulipa) und Primel (Primula) machen es möglich. Mit diesem hübschen Frühlingsquartett sind Sie bestens ausgestattet für die erste Jahreszeit.


HYAZINTHE
Die dichten Blütenbüschel der Hyazinthe (Hyacinthus) blühen in zahlreichen Farben. Sattes Blau oder Violett erstrahlen genauso wie sanftes Gelb, Rosa oder Weiß. Vor allem durch ihren lieblichen Duft verzaubert die Hyazinthe Ihr Zuhause. Je nach Geschmack gibt es Sorten mit starkem oder dezentem Duft. Sie können die Hyazinthe also ganz individuell einsetzen.

Die Pflanze ist ursprünglich im Nahen Osten zu Hause. Von dort wurde sie im 16. Jahrhundert nach Westeuropa gebracht. Ihren Namen erhielt sie aus der griechischen Mythologie, von einem schönen Jüngling namens „Hyakinthos“. Nachdem dieser versehentlich von seinem Freund Apollon getötet wurde, wuchs an dieser Stelle eine schöne, duftende Pflanze: die Hyazinthe.

Damit Ihre Hyazinthe lange blüht, stellen Sie sie an einen möglichst kühlen, aber hellen Platz in der Wohnung. Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht und lassen Sie die duftende Pflanze nie komplett austrocknen.


NARZISSE
Narzissen (Narcissus) gelten als die Frühlingsblume schlechthin. Zudem sind sie pflegeleicht und strahlen mit der Sonne um die Wette.
Die Narzisse gilt als Symbol für Sterben und Wiedergeburt.  Sie steht aber auch für Eitelkeit und übersteigerte Selbstliebe. Laut eines griechischen Mythos war der Jüngling „Narziss“ unsterblich in sein Spiegelbild verliebt. Täglich betrachtete er es im Wasser des Sees. Eines Tages fiel ein Blatt ins Wasser und verzerrte sein Spiegelbild. Schockiert von der Erkenntnis er sei hässlich, starb er. Anstatt seines Körpers fand man eine strahlend gelbe Narzisse. Im Frühling sind Narzissen vorgezogen im Topf zu kaufen oder als Schnittblumen. Achten Sie bei den Topfpflanzen darauf, dass das Substrat weder zu trocken noch zu feucht ist. Beides verträgt die Narzisse nicht. Gerne steht sie hell. Narzissen in der Vase sollten leicht angeschrägt werden und alleine in der Vase stehen. Sie sondern einen giftigen Schleim ab, den andere Schnittblumen nicht vertragen.


TULPE
Kein anderes Land wird so sehr mit der Tulpe in Verbindung gebracht wie die Niederlande. Tatsächlich kommen Tulpen ursprünglich aber nicht von dort, wie oft angenommen wird. Der Zwiebelblüher stammt aus Vorder- und Zentralasien. Entlang der Handelsrouten erreichte er das Osmanische Reich. Die Tulpen-Ära begann unter Sultan Süleyman II. Seinen Palast schmückte er angeblich mit so vielen Tulpen, dass sein Volk ihn „Palast der Tulpen“ nannte. Die Pflanze war ein fester Bestandteil der osmanischen Kultur. Auch der Name der Tulpe kommt aus dem Osmanischen Reich. Das türkische Wort „tülbend“ bzw. das persische Wort „dulband“ bezeichnete damals einen Turban, der an die Blüte der Pflanze erinnert.

Vor etwa 400 Jahren gelangte die Tulpe in die Niederlande. Von dort aus verbreitete sie sich in nur kurzer Zeit in ganz Europa.
Die Tulpe ist sehr pflegeleicht. Als Topfpflanze braucht sie nur wenig Wasser. Sowohl auf der schattigen Fensterbank als auch auf der sonnigen Terrasse fühlt sich die Tulpe wohl. Ihre Blütezeit variiert von Art zu Art und reicht von Anfang Februar bis Ende Juni. Die Bepflanzung mit unterschiedlichen Tulpensorten garantiert also eine lange Blüten-Phase.


PRIMEL
Die Primel (Primula) fügt sich wunderbar in das schönste Frühlingsquartett ein. Mit leuchtenden Farben vertreibt sie auch die letzten tristen Gedanken. Ursprünglich ist die Primel in den Gebirgen Südost- und Ostasiens zu Hause. Anfang des 19. Jahrhunderts kam sie nach Europa und hat mit ihrem exotischen Aussehen und der langen Blütezeit die Herzen im Nu erobert. Laut einer Legende sei Petrus einmal der Schlüssel zur Himmelspforte hinunter zur Erde gefallen. Dort, wo die heiligen Schlüssel den Boden berührten, wuchs die Schlüsselblume, auch Primel genannt. Die Pflanze wird auch in der Kosmetik und Pharmazie verwendet. Sie soll z.B. bei einer Bronchitis das Abhusten erleichtern.

Eine sehr beliebte Primel-Art ist die Kissenprimel (Primula vulgaris). Sie ist bereits zum Ende des Winters erhältlich. Die schöne Becherprimel (Primula obconica) öffnet auch als eine der Ersten ihre leuchtenden, üppigen Blüten. In Rot, Violett oder Weiß blüht sie bei guten Bedingungen sogar wochenlang. Stellen Sie Ihre Primel hell, aber nicht direkt in die Sonne. Je kühler Sie sie stellen, desto länger blüht sie. Halten Sie die Pflanze außerdem gleichmäßig feucht und vermeiden Sie Staunässe. Es schadet den Knospen, wenn sie austrocknen oder zu viel Wasser bekommen.


Ein Artikel aus unserer Kundenzeitschrift "grüne Liebe", Ausgabe 2/2016

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl.  Quelle: Talking Brands


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