Von der Hand in den Mund

Auch das Naschen will geplant sein: Wer im Frühsommer leckere Beeren von ertragreichen Sträuchern ernten möchte, sollte jetzt Vorsorge treffen.

Nutzen Sie das zeitige Frühjahr für die Auswahl neuer robuster Sorten von Johannisbeeren, Brombeeren, Himbeeren und Stachel- oder Jostabeeren. Gerade in kleinen Gärten sind Beerensträucher ideale Vitaminspender, wenn sonst nicht viel Platz für Obstgehölze bleibt. Aufgrund ihrer natürlichen Herkunft gedeihen sie auch im lichten Schatten, sind anspruchslos und pflegeleicht. Neue Sorten erweisen sich als unempfindlich gegen Mehltau und andere Krankheiten und benötigen nicht viel mehr als eine stickstoffbetonte Düngung im Frühjahr für reichen Fruchtansatz. 

Mit geschickter Zusammenstellung können Sie den ganzen Sommer über von der Hand in den Mund leben.

Die große Bandbreite früh- bis spätfruchtender Himbeeren liefert von Juni bis in den Oktober unermüdlich Nachschub. Rote, schwarze und weiße Johannisbeeren bilden im Juli eine fruchtige Trikolore. Die blaue Stunde für Josta- und Heidelbeeren schlägt im Juli und August. Auch bei Brombeeren ist die Sortenvielfalt aromatischer und widerstandsfähiger Sorten enorm. Probieren Sie mal die leckeren Früchte stachelloser Sorten. Apropos Stacheln: Selbst bei der Stachelbeerernte sind zerkratzte Hände bei fast stachelfreien Sorten inzwischen passé.

Nicht alle genannten Sorten sind dauerhaft im Gartencenter erhältlich. Wir helfen gerne bei der Auswahl. © Rossipaul Kommunikation / Freiberg


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