Tipps zur Wintervogelfütterung

Das beste Restaurant hat immer noch Mutter Natur zu bieten. Sie müssen nicht unbedingt nur Futterhäuschen aufstellen. Am attraktivsten ist ein Selbstbedienungsbuffet in einem naturnahen Garten für unsere Vogelfreunde. Einheimische Heckenpflanzen beispielsweise bieten vielen Arten nicht nur Nahrung, sondern auch Schutz und trockenen Unterschlupf. Sie sollten früchtetragende, freiwachsende Pflanzen bei sich im Garten haben, die in das Ökosystem der Umgebung eingebunden sind. Diese stellen für viele Vögel mit ihren Blüten, Knospen und Früchten eine wichtige Nahrungsgrundlage rund um`s Jahr dar. In Beerensträuchern und ausgetrockneten Stielen und Samenständen wiederum halten sich viele Insekten auf. Diese locken Beeren- als auch Insektenfresser an. Und räumen Sie Ihren Garten im Herbst zudem nicht vollständig auf. Über kleine Laub- und Reisighaufen freuen sich ebenfalls viele Vögel!

AUF DEN PUNKT GEBRACHT:
Vögel an angebrachten Futterstellen lassen sich prima beobachten und man tut dabei dem Federvieh noch etwas Gutes. Gerade im Winter macht man es so den Vögeln doch erheblich leichter, an nötiges Futter zu gelangen. Beachtet man ein paar Tipps, freuen sich Vogel und Mensch.

1. Grundsätzlich ist eine Fütterung das ganze Jahr über möglich. Wichtig ist sie vor allem im Winter bei geschlossener Schneedecke und Dauerfrost. Beginnen Sie jedoch bereits frühzeitig zur Eingewöhnung mit dem Füttern, bevor der harte Winter einbricht und die natürlichen Nahrungsquellen nicht mehr erreichbar sind. Die Vögel müssen sich vorher eine Energiereserve angelegt haben, um die zehrende Kälte zu überstehen. Und generell gilt, wer einmal begonnen hat mit der Fütterung, sollte auch stetig nachfüllen.

2. Bringen Sie das Futterhaus so an, dass es bequem angeflogen werden kann. Es muss hoch hängen und einen Rundumblick bieten. Im näheren Umkreis sollte es Büsche oder Bäume geben, in denen sich die Vögel aufhalten können und Deckung finden. So schützen Sie das Futterhaus auch vor Räubern und Co. Achten Sie jedoch darauf, dass es für Sie noch leicht zugänglich ist und sich gut säubern lässt. Bei wenig Platz, z.B. auf dem Balkon, sind hängende Futtersäulen eine gute Alternative.

3. Befüllen Sie das Häuschen nicht zu viel. Streuen Sie nur so viel Futter hinein, wie auch am Tag gefressen wird, und entsorgen Sie die Reste und vorhandenen Kot. Bürsten Sie das Häuschen auch regelmäßig überall ab und reinigen es am besten nur mit heißem Wasser.

4. Die Futterstelle sollte so konstruiert sein, dass Körner und Co. nicht nass werden. Außerdem sollte möglichst kein Kot ins Futter gelangen. Sonst breiten sich Krankheiten schnell aus.

5. Besonders geeignet sind Meisenringe und -knödel sowie Futtersäulen und -ampeln. Sie verringern die Gefahr einer Krankheitsübertragung und können an vielen verschiedenen Stellen im Garten und Balkon angebracht werden. So bieten Sie eine Vielzahl an kleinen frischen und sauberen Futterplätzchen.

6. Im Allgemeinen reicht eine einfache Körnermischung aus Sonnenblumenkernen, Hanf und Haferflocken – eventuell mit Rosinen – völlig aus. Fett und Talg halten die Körner zusammen und spenden viel Energie. Für Insektenfresser wie Rotkehlchen und Zaunkönige gibt es Futter mit getrockneten Mehlwürmern. Aufgeschnittene oder aufgehängte ganze Äpfel schmecken Amseln und Wintergästen wie der Wachholderdrossel und dem Seidenschwanz besonders gut.

7. Für Vögel, die lieber am Boden auf Futtersuche gehen, gibt es spezielle Futterautomaten. Wenn Sie dennoch Futter ausstreuen, verlegen Sie die Bodenfütterungsbereiche häufiger, um ein Verschmutzen und Anstecken mit Krankheiten zu vermeiden.

8. Wichtig ist zudem Trinkwasser im Winter. Auch die Trinkwasserbehälter sollten regelmäßig gründlich gereinigt werden, um Krankheiten zu vermeiden.

Kommen Sie vorbei und entdecken Sie unser frisch eingetroffenes Sortiment an Vogelfutter, Futterstellen und Vogelhäuser. Wir freuen uns auf Sie.

Quelle: Talking Brands


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