Rosen richtig schneiden - Pflegeschnitt

Der Pflegeschnitt
Sie werden angewandt, um junge Triebe zu wecken – die blühen besonders gut. Pflegeschnitte dienen auch der Formierung der Rosen. 

Frühjahrsschnitt:

Beetrosen:
Tote, schadhafte und zu dünne Triebe entfernen, ebenso – wo für das Auslichten nötig – die dicken, braunen Triebe zugunsten der kräftigen grünen Triebe. Pro Rose etwa fünf kräftige Triebe belassen, je nach Wuchsstärke der Sorte auf 20 (die schwach wüchsigen) bis 40 cm (die stark wüchsigen) einkürzen. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen zurückschneiden.


Bodendeckerrosen (Kleinstrauchrosen):
Wie Beetrosen; aber bei größeren Beeten kein Rückschnitt jedes Einzeltriebes erforderlich. Hier ist es einfacher, die Rosen dann mit der Heckenschere in Form zu schneiden. 


Strauchrosen:
Wie Beetrosen; bei ihnen wird aber punkto Trieblänge stärker die Wuchsform der Sorte berücksichtigt und etwas weniger streng geschnitten. 


Englische Rosen:
Sie werden ähnlich den Strauchrosen geschnitten; wie diese weniger streng, um ihren buschigen Wuchs und damit ihre sommerliche Anmutung weitestgehend zu erhalten. 


Wildrosen: 
Sie werden in der Regel nur ausgelichtet, dabei Totholz, beschädigtes Holz und die alten dicken Triebe zugunsten der Jüngeren entfernen.


Stammrosen: 
Ihre Kronen werden so geschnitten, als wären es einzelne Beetrosen.


Kletterrosen:
Alte, dicke Triebe können an der Pflanze verbleiben, solange sie noch gut blühen. Lässt die Blühkraft nach, die alten Triebe zugunsten jüngerer herausschneiden. Seitentriebe auf drei bis fünf Augen einkürzen – hier entstehen die jungen Blütentriebe.


Schnitt nach der Blüte:
Entfernen Sie nicht nur die verblühte Blüte bzw. Blütentraube, sondern auch mindestens die beiden nächstfolgenden Fiederblätter. Das regt die neue Blüte an. Sie können die verblühten Triebe auch noch weiter zurückschneiden, wenn das der Form und dem Gesamtbild der Rose zuträglich ist. Bodendeckerrosen können Sie nach dem Hauptflor mit der Heckenschere zurückschneiden. Bei Wildrosen die verblühten Blüten nicht entfernen, sonst entwickelt sich kein herbstlicher Fruchtschmuck!


Herbstschnitt:
Nach den ersten Frösten, alle alten Blüten und Knospen, aber auch nicht ausgereifte Triebspitzen, entfernen. Wildrosen und Kletterrosen ausgenommen, werden die Pflanzen dabei um etwa ein Drittel zurück geschnitten. Jetzt nicht stärker schneiden oder gar schon den Frühjahrsschnitt vorwegnehmen, damit beugen Sie starkem Zurückfrieren der Rose vor.

© grün erleben


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